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		<title>gleichstellungsbeirat.net: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten von gleichstellungsbeirat.net</description>
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			<title>gleichstellungsbeirat.net: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2012 14:08:47 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Keine Demokratie erwünscht?</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/keine-demokratie-erwuenscht.html</link>
			<description> 
Was ist nur mit der Demokratie in Österreich los? Am Freitag erführ ich durch Zufall, dass es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="parlament.jpg" class="alignright" alt="image" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/02/wpid-1330265105469.jpg" /> </p>
<p>Was ist nur mit der Demokratie in Österreich los? Am Freitag erführ ich durch Zufall, dass es einen Vorschlag des Wissenschaftsministeriums für eine Änderung des Universitätstesetzes (UG) gibt. Es geht dabei nur um so eine Kleinigkeit wie die Finanzierung der Universitäten; nichts also, worüber sich Otto-NormalbürgerIn Gedanen machen müsste.</p>
<p>Eine breite öffentliche Debatte scheint zumindest nicht gewünscht zu sein, denn die Begutachtungsfrist beträgt genau 5 Tage. Datiert ist die Aussendung mit 22.2.2012, die Begutachtungsfrist endet am 27.2.2012 (also morgen Montag). Wenn man es genau nimmt, sind es also gar keine 5, sondern nur 3 Tage, wenn man von Werktagen ausgeht. Diese 3 Tage gönnt uns das BMWF um zum vorgelegten Gesetzesentwurf eine Meinung zu bekunden. Auf der <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/MESN/">Seite des Parlamentes, wo alle Gesetzesentwürfe mit den zugehörigen Stellungnahmen gesammelt und öffentlich zugänglich gemacht werden</a>, ist der Entwurf erst am 23.2.2012 erschienen. </p>
<p>Minimalistische Änderungen scheinen derzeit an der Tagesordnung im hohen Haus zu sein, dennn im Moment liegen gleich zwei von einander unabhängige Änderungsvorschläge für das UG im Nationalrat auf; das <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00367/index.shtml">Begutachtungsverfahren zur Änderung des UG vom 22.2.</a> und ein weiteres <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00352/index.shtml">Begutachtungsverfahren zur Änderung des UG vom 7.2.</a>, dessen Begutachtungsfrist erst am 5.3. endet.</p>
<p>Neben dem genannten Begutachtungsverfahren sind derzeit gleich eine ganze Reihe von ähnlich kurz anberaumten Änderungsentwürfen auf der Website des Nationalrats zu bestaunen, die von unterschiedlichsten Ressorts eingebracht wurden.</p>
<p>Ich beurteile diese Vorgehensweise einiger Ministerien als äußerst bedenklich hinsichtlich jener Verpflichtungen, die Österreich mit der Ratifizierung der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung eingegangen ist, siehe Artikel 29 der Konvention. Drei Tage sind für viele Menschen mit Behinderung definitiv zu kurz um den Entwurf zur Kenntnis zu nehmen, zu rezipieren und gegebenenfalls eine Stellungnahme zu verfassen.</p>
<p>Auch hinsichtlich des, in Österreich rechtsgültigen Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes (BGstG) ist diese Vorgehensweise zu hinterfragen, da die Informationen von einer Behörde öffentlich angeboten werden. Das gesamte Begutachtungsverfahren ist möglichst barrierefrei zu gestalten. Ausreichend Zeit für eine Interaktion bereitzustellen ist Teil jeder Accessibility-Strategie. Aus dieser Perspektive könnte man argumentieren, dass die betroffenen Ministerien Menschen mit Behinderungen im Sinne des BGstG diskriminieren, und daher zum Bundessozialamt zu einem Schlichtungsgespräch geladen werden sollten.</p>
<p>Man könnte natürlich auch kritisch hinterfragen, ob das Verfassen von Stellungnahmen im Rahmen von Begutachtungsverfahren zur Änderung von Gesetzen überhaupt etwas bringt. Stellung können wir viel beziehen, die Frage ist nur, ob diese Meinungen die Verantworlichen interessieren.</p>
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 14:08:47 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Foto des Monats Februar 2012: Einmal halsbrechen bitte!</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/foto-des-monats-februar-2012-einmal-halsbrechen-bitte.html</link>
			<description>

Das aktuelle Foto des Monats zeigt eine fast 45 Grad steile Rampe, die in einem Weizer Hotel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img class="alignright" title="Rampe in Weiz" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/02/wpid-20120220_155004.jpg" alt="Foto: Viel zu Steile Rampe in einem Hotel in Weiz" width="158" height="210" />

Das aktuelle Foto des Monats zeigt eine fast 45 Grad steile Rampe, die in einem Weizer Hotel entlang einer Stiege angebracht wurde. Auf diesem Weg kommt man übrigens auch zum, eigentlich sehr schön ausgestatteten, Wellness-Bereich mit Pool und Sauna.

Trotz meines Verständnisses für Platzmangel und dem Wunsch Kosten zu sparen ist diese Rampe, wenn überhaupt, nur durch aktive HochleistungssportlerInnen im Rollstuhl benutzbar. Für alle anderen ist dieses Konstrukt eine unüberwindbare Hürde. Wir ist diese Rampe sogar zum Gehen zu steil.

Hm, irgendwie möchte man schon glaube, dass ArchitektInnen, BaumeisterInnen und AuftraggeberInnen zumindest ein Bisschen mitdenken. Wenn das teil so steil ist, dass man nicht einmal drauf gehen mag, wie soll das dann für RollifahrerInnen oder Eltern mit Kinderwägen funktionieren?

Da kann man nur den Kopf schütteln.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 18:17:56 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Broncos verteidigen Tabellenführung</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/broncos-verteidigen-tabellenfuehrung.html</link>
			<description>Kärntens Rollstuhlbasketballer befinden sich weiterhin auf Erfolgskurs und führen die Tabelle der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2012/01/holdernig2.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1286];player=img;"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1297" title="holdernig" src="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2012/01/holdernig2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Kärntens Rollstuhlbasketballer befinden sich weiterhin auf Erfolgskurs und führen die Tabelle der österreichischen Rollstuhlbaskatball-Liga auch nach der 2. Vorrunde an.</strong></p>
<p>Hustopece, eine tschechische Kleinstadt nahe der österreichischen Grenze, war vom 21.-22. Jänner 2012 Austragungsort der 2. Vorrunde der österreichischen Meisterschaft. Die Kärntner trafen dabei auf die Teams von Brünn und Salzburg. Im ersten Spiel gegen die Gastgeber aus Brünn waren die Broncos gänzlich von der Rolle und hatten in keiner Spielphase die Chance auf einen Sieg. Die Brünner entschieden das Spiel bereits im ersten Viertel für sich und gewannen schlussendlich mit einem Gesamtscore von 79:48.</p>
<p>Wesentlich besser fanden sich die Carinthian Broncos im zweiten Spiel gegen die Mannschaft des RSV Salzburg zurecht. Zwar hatten die Kärntner auch hier Anlaufschwierigkeiten, konnten jedoch auf Tuchfühlung mit den Salzburgern bleiben bis sie gegen Ende des 3. Viertels zu ihrem gewohnten Spiel fanden. Im letzten Spielabschnitt boten die Kärntner gute Defensivarbeit und entschieden das Spiel doch noch einigermaßen klar mit 71:60 für sich.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="text-decoration: underline;">Tabelle ÖM Rollstuhlbasketball</span></p>
<ol>
<li>Carinthian Broncos | 4 | 1 | +22 | Punkte 9</li>
<li>Hobit Brno | 3 | 2 | +34 | Punkte 8</li>
<li>RSV Basket Salzburg | 3 | 2 | +33 | Punkte 8</li>
<li>Sitting Bulls | 3 | 2 | +14 | Punkte 8</li>
<li>Flink Stones Steiermark | 2 | 3 | -27 | Punkte 7</li>
<li>ABSV LoFric Dolphins Wien | 0 | 5 | -76 | Punkte 5</li>
</ol>
<div id="tweetbutton1286" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2012%2F01%2F23%2Fbroncos-verteidigen-tabellenfuhrung%2F&amp;via=inclusion_cc&amp;text=Broncos%20verteidigen%20Tabellenf%C3%BChrung&amp;related=inclusion_cc&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2012%2F01%2F23%2Fbroncos-verteidigen-tabellenfuhrung%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.inclusion.cc/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:06:12 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bild des Monats Jänner 2012: Beschäftigungstherapie beim Penny-Markt</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/bild-des-monats-jaenner-2012-beschaeftigungstherapie-beim-penny-markt.html</link>
			<description>Beim Pennymarkt hat man sich etwas tolles einfallen lassen, um die Kundinnen und Kunden geistig und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img class="alignright" title="Gebäck beim Pennymarkt" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/01/wpid-20120105_142442.jpg" alt="Gebäck beim Pennymarkt" width="225" height="300" />Beim Pennymarkt hat man sich etwas tolles einfallen lassen, um die Kundinnen und Kunden geistig und körperlich zu fördern, ganz nach dem Motto: <em>Einkaufen ist ein Erlebnis</em>.

Das erste Bild des Monats im neuen Jahr zeigt das Gebäck-Regal in meinem Penny-Markt um die Ecke. Um an frische Semmeln zu gelangen muss man zunächst einmal die erforderliche Körperhöhe mitbringen.  Wie wir auf dem Foto sehen, befinden sich die Laden für das leckere Weissgebäck nämlich sehr hoch oben. Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer müssen hier leider ohne Semmeln weiterrollen. Denn selbst, wenn sie sich so hoch strecken können, um die oberste Regal-Reihe zu erreichen, greifen sie ins Leere.

Das wirklich Kreative an der Penny-Markt Gebäckausgabe ist nämlich die Art und Weise, wie die Kundinnen und Kunden an ihre Semmeln gelangen! Zunächst nehmen wir uns aus dem unteren Regal eine Papiertüte. Dann erfassen wir einen der, am oberen Rand des Regals eingehängten, Greif-Rechen (ich nenne das Konstrukt einfach einmal so), und balancieren die anvisierten Semmeln der Begierde über den Rand des hinteren Plastik-Behälters, und lassen sie vornüber purzeln. Durch die kleine Öffnung an der Vorderseite können wir das Plumps-Gut entnehmen und in unser Papier-Tütchen fallen lassen (doppelplumps).

Irgendwie erinnert mich das an die Beschäftigungs-Ideen die Tierwärter im Zoo anwenden, um ihren Schützlingen bei der Nahrungsaufnahme ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Da werden leckere Fleischstückchen für Löwen an einem Seil baumelnd an unzugänglichen Stellen aufgehängt, damit es nicht so leicht ist, an die Nahrung zu kommen.

Wenn man sich ins Gedächtnis holt, dass Supermärkte in der Regel Video-überwacht werden, erscheint es nur als nächster logischer Schritt die Vertreterinnen und Vertreter der Spezies Mensch bei der Jagt nach Nahrung in ihrer natürlichen Kauf-Umgebung zu beobachten, und den Probandinnen und Probanden künstliche Hürden in den Weg zu legen um zu sehen, wie sie mit der veränderten Situation zurechtkommen. Vielleicht gibt es ja Penny-Markt intern eine Video-Bestenliste, wer sich besonders ungeschickt bei der Semmel-Akquise angestellt hat – <em>Lustigster Semmel-Jäger des Monats</em>!

Ich bezweifle den hygienischen Nutzen dieser Vorgehensweise. Das Spielchen hat lediglich den Effekt, dass die Semmeln beim Fall aufbrechen und daher schneller fest werden.

Liebes Penny-Markt Management, es ist zwar nett gemeint, dass ihr Euren Kundinnen und Kunden auch beim Einkauf ein Erlebnis bieten wollt, dies funktioniert so aber nicht wirklich optimal. Abgesehen davon werden gleich ganze Bevölkerungsgruppen diskriminiert, weil sie das nett gemeinte Spielchen gar nicht mitspielen können. Blinde Personen kommen mit dem System vielleicht noch am Besten zurecht, obwohl sie nicht sehen, wo sie mit dem Schiebe-Rechen die Semmeln durch die Gegend wühlen. Kleinwüchsige Personen, Kinder oder Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer werden völlig ausgeschlossen. Personen mit motorischen Beeinträchtigungen (Seniorinnen und Senioren zu einem großen Teil!) oder Personen mit Lernschwierigkeiten könnten an dem Experiment ebenfalls scheitern oder erhebliche Probleme bekommen, an ihr Wunsch-Gebäck zu gelangen.

Wir sehen hier also wieder einmal einen Vertreter der Kategorie <em>Gut gemeint, aber völlig daneben</em>.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:06:12 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Karl Stefan Kärntens Behindertensportler 2011</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/karl-stefan-kaerntens-behindertensportler-2011.html</link>
			<description>Gründungsmitglied des Rollstuhlsportvereins Kärnten und langjähriger Spieler der Carinthian Broncos...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/12/Karl_Stefan_Rollstuhltennis.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1251];player=img;"><img src="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/12/Karl_Stefan_Rollstuhltennis-150x150.jpg" alt="" title="Karl_Stefan_Rollstuhltennis" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1252" /></a>Gründungsmitglied des Rollstuhlsportvereins Kärnten und langjähriger Spieler der Carinthian Broncos als Kärntens Behindertensportler 2011 geehrt.<br />
Herzliche Gratulation Karl Stefan!<br />
Näheres siehe: <a href="http://kaernten.orf.at/news/stories/2514303/" title="ORF, 23.12.2011" target="_blank">ORF, 23.12.2011</a></p>
<div id="tweetbutton1251" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2011%2F12%2F26%2Fkarl-stefan-karntens-behindertensportler-2011%2F&amp;via=inclusion_cc&amp;text=Karl%20Stefan%20K%C3%A4rntens%20Behindertensportler%202011&amp;related=inclusion_cc&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2011%2F12%2F26%2Fkarl-stefan-karntens-behindertensportler-2011%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.inclusion.cc/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 18:19:42 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klagenfurt hat sein erstes Comfort Taxi!</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/klagenfurt-hat-sein-erstes-comfort-taxi.html</link>
			<description>Ab jetzt können auch in Klagenfurt Menschen im Rollstuhl 24h täglich ein Taxi in Anspruch nehmen,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab jetzt können auch in Klagenfurt Menschen im Rollstuhl 24h täglich ein Taxi in Anspruch nehmen, bei dem sie im Rollstuhl sitzen bleiben können. Dieses von alle Menschen benützbare Taxi verfügt über eine Rampe und es ist problemlos möglich hinein zu gelangen.
<a href='http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/12/taxi_klagenfurt_offermann_1.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-1242];player=img;' title='taxi_klagenfurt_offermann_1'><img width="150" height="150" src="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/12/taxi_klagenfurt_offermann_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="taxi_klagenfurt_offermann_1" title="taxi_klagenfurt_offermann_1" /></a>
<a href='http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/12/taxi_klagenfurt_offermann_2.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-1242];player=img;' title='taxi_klagenfurt_offermann_2'><img width="150" height="150" src="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/12/taxi_klagenfurt_offermann_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="taxi_klagenfurt_offermann_2" title="taxi_klagenfurt_offermann_2" /></a>
</p>
<p>Kontaktdaten:</p>
<p>Comfort Taxi &#8211; Renne Offermann, Klagenfurt, Mobil: 0664 277 79 76, Taxi Tel: 0463/31 111</p>
<div id="tweetbutton1242" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2011%2F12%2F15%2Fklagenfurt-hat-sein-erstes-comfort-taxi%2F&amp;via=inclusion_cc&amp;text=Klagenfurt%20hat%20sein%20erstes%20Comfort%20Taxi%21&amp;related=inclusion_cc&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2011%2F12%2F15%2Fklagenfurt-hat-sein-erstes-comfort-taxi%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.inclusion.cc/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 18:09:26 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>LOB-Award 2011 verliehen</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/lob-award-2011-verliehen.html</link>
			<description>Im Rahmen der Enquete der Behindertenanwaltschaft und des Sozialreferenten des Landes Kärnten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<a rel="shadowbox[sbpost-1227];player=img;" href="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/12/01122011112.jpg"></a>Im Rahmen der Enquete der Behindertenanwaltschaft und des Sozialreferenten des Landes Kärnten verlieh der Gleichstellungsbeirat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee am 1. Dezember bereits zum zweiten Mal den LOB-Award. Der LOB-Award ist eine Auszeichnung für besondere Bemühungen im Rahmen der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen. Die Abkürzung LOB steht dabei für Lebensraum ohne Barrieren.
Ausgezeichnet werden Organisationen, Institutionen oder Betriebe sowie Einzelpersonen, die besonderes Engagement bei der Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung geleistet haben.
Zentrale Vergabekriterien sind unter anderem, wie „selbstverständlich“ eine Lebensumgebung für Menschen mit Behinderung angesehen und umgesetzt wird, sowie der Grad an Partizipation durch Menschen mit Behinderungen selbst.
Der Gleichstellungsbeirat vertritt gegenüber der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee die Interessen von Menschen mit Behinderungen und berät den Bürgermeister und den Stadtsenat bei der Umsetzung von Projekten. Das Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen zusammen.
<h3>Organisationen:</h3>
Der LOB für Organisationen, Institutionen und Betriebe wurde heuer an das <strong>Einkaufszentrum ATRIO in Villach</strong> verliehen. Für die Verantwortlichen, nicht zuletzt Hrn. Mag. Richard Oswald, war und ist die Schaffung einer möglichst barrierefreien Einkaufs-Umgebung eine <em>Selbstverständlichkeit</em>.
Das ATRIO bietet beispielsweise eine eigne Komfort-Parkzone in der Nähe der Lifte, zu der Rollstuhlfahrerinnen und Personen mit Gehbeeinträchtigung über Euro-Key oder Gegensprechanlage Zugang erhalten. Selbstverständlich ist auch, dass jede der fünf WC-Anlagen über ein Behinderten-WC verfügt. Personen mit Gehbeeinträchtigung können bei der Information kostenlos Rollstühle oder Rollatoren ausleihen. Spezielle Einkaufswagen für Rollstuhlfahrerinnen und –fahrer stehen bereit, um ein ungehindertes Einkaufsvergnügen zu gewährleisten. Die Liftanlagen im Haus sind taktil ausgezeichnet, und gut über das Gelände verteilt.
Um das positive Resultat dieser Angebote zu sehen, braucht man nur das ATRIO zu besuchen. Selten sind in einem Einkaufszentrum derart viele Menschen mit Behinderung anzutreffen. Das ATRIO ist somit ein lebender Beweis dafür, dass die oft vorgebrachte Sichtweise: „Es gibt ja eh nicht so viele Menschen mit Behinderung, muss da alles barrierefrei gemacht werden?“ ungekehrt zu sehen ist: „Ist die Umgebung für möglichst viele Menschen gebrauchstauglich, so werden sie das Angebot auch nutzen“. Das ATRIO ist somit als Vorzeigeprojekt in Kärnten zu sehen. Andere Einkaufszentren sollten von diesem Vorbild lernen, und Willen zur Veränderung zeigen. Es geht dem Gleichstellungsbeirat nicht darum, ein absolutes Maß an Barrierefreiheit zu erreichen (dieses gibt es ohnehin nicht), sondern sich offensichtlich zu bemühen. Die Selbstverständlichkeit mit der Seitens des ATRIO an das Thema herangegangen wird stellt auch in der heutigen Zeit noch immer eine rare Ausnahme dar.
<h3>Einzelpersonen:</h3>
Für ihren unermüdlichen Einsatz um die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde der diesjährige Personen-LOB an Frau <strong>Mag. Isabella Scheiflinger</strong>, die Behindertenanwältin des Landes Kärnten vergeben. Fr. Mag. Isabella Scheiflinger engagiert sich weit über die, mit ihrem Amt verbundenen Erfordernisse hinaus für die Durchsetzung der Interessen von Menschen mit Behinderung in Kärnten; egal ob am Wochenende oder um 10 Uhr abends. Fr. Mag. Isabella Scheiflinger ist bewusst, dass sie die Welt nie mit den Augen eines Menschen mit Behinderung sehen wird können, daher hat sie vom Anfang an die Betroffenen in all ihre Entscheidungen miteinbezogen, ganz nach dem Motto: „Nichts über Euch, ohne Euch“. Ein ganz besonderes Anliegen ist ihr die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen, um Menschen mit Behinderungen in Kärnten ein gleichgestelltes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Sie engagiert sich daher vehement für die Umsetzung der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in unserem Bundesland.
<h3>Herbert Kaiser Preis:</h3>
Der Herbert Kaiser Preis für besondere Bemühungen um ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderungen ging diesmal an <strong>Fr. Dr. Marion Sigot</strong> von der Uni Klagenfurt für ihr Engagement im Bereich der partizipativen Forschung auf dem Gebiet der Integrationspädagogik.
Im Verlauf der bisherigen Forschungsgeschichte wurden behinderte Menschen als Objekte der Forschung wahrgenommen, über die oder an denen geforscht wurde. Partizipatorische Forschung bedeutet, dass nicht mehr über Menschen mit Behinderungen geforscht wird, sondern dass diese zu Subjekten der Forschung werden, indem sie nicht nur befragt, sondern auch in die Konzeption, Durchführung und Auswertung mit einbezogen werden. Frei nach dem Motto: “Nichts über uns ohne uns!”&nbsp;Als langjähriger Partner ist Fr. Dr. Marion Sigot dem BMKz seit seiner Gründung mit Rat und Tat zur Seite gestanden und hat somit einen aktiven Beitrag für die Stärkung des Selbstbestimmt-Leben-Gedankens in Kärnten geleistet.
Nähere Informationen zur Preisverleihung finden Sie &nbsp;auf der <a href="http://lob.gleichstellungsbeirat.net" title="Homepage des LOB-Awards">Homepage des LOB-Awards</a>.
<div id="tweetbutton1227" class="tw_button" style=""><span style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.inclusion.cc/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;"><a class="twitter-share-button" href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2011%2F12%2F03%2Flob-award-2011-verliehen%2F&amp;via=ajeitler&amp;text=LOB-Award%202011%20verliehen&amp;related=inclusion_cc&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2011%2F12%2F03%2Flob-award-2011-verliehen%2F">Tweet</a></span></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 23:53:12 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hurraki Barrierefreiheit verbessert</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/hurraki-barrierefreiheit-verbessert.html</link>
			<description>Freiburg &#8211; Im Herbst fallen nicht nur die Blätter sondern auch die Barrieren. So jedenfalls...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/11/hurraki.bmp" rel="shadowbox[sbpost-1219];player=img;"><img class="alignright size-full wp-image-1220" title="hurraki" src="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/11/hurraki.bmp" alt="" width="200" height="195" /></a>Freiburg &#8211; Im Herbst fallen nicht nur die Blätter sondern auch die Barrieren. So jedenfalls bei Hurraki – dem Wörterbuch für Leichte Sprache. Von Anfang an hat sich das Projekt um das Wörterbuch dem Thema Barrierfreiheit gewidmet. Im speziellen den sprachlichen Barrieren im Alltag. Dennoch war die Homepage auf der das Wörterbuch aufbaut nicht gänzlich barrierefrei.<br />
Mit größeren Umbauarbeiten, die widerrum in ehrenamtlicher Arbeit geleistet wurden, erfuhr die Homepage <a title="www.hurraki.de" href="http://www.hurraki.de" target="_blank">www.hurraki.de</a> ein größeres Upgrade. Die Seite ist nun auch aus technischer Sicht um einige Barrieren ärmer. Das bedeutet, dass auch zum Beispiel Menschen mit Sehschwierigkeiten einen sogenannten Screenreader einsetzten können, um sich die Seite vorlesen lassen zu können.<br />
Auch hier zeigt sich wieder, dass der richtige Abbau von Barrieren jedem nützen kann. So ist die Seite nun insgesamt noch leichter zu bedienen. Zu verdanken sind diese technischen Neuerungen der Usability Initiative rund um die Wikimedia Gemeinde. Wikipedia hat schon seit längerem diese Neuerungen in ihren Seiten eingepflegt.<br />
In Anlehnung der Wikipedia-Seite wurde das neue Layout in den vergangenen Wochen getestet und umgestellt. Nun ist es noch einfacher in Hurraki Worterklärungen zu schreiben. Das neue Layout heißt Vektor und wurde nun auf allen Hurraki Seiten aktiviert. Jeder Benutzer hat aber weiterhin die Möglichkeit, in seinen Einstellungen die alte Ansicht mit dem Namen Monobook zu aktivieren. Die Ansicht zur Wortbearbeitung und Erstellung hat sich durch Vektor verbessert. Auch die Suche wurde verbessert. Während der Sucheingabe werden nun Suchvorschläge angezeigt. Somit sind Wörter einfacher zu finden.<br />
Hurraki ist ein Wörterbuch in leichter Sprache. Online für jeden Interessierten frei zugänglich. Das Wörterbuch ist nicht nur als Nachschlagewerk gedacht. Vielmehr hat jeder die Möglichkeit, eigene Worterklärungen zu verfassen und bereits vorhandene zu verbessern. Durch die Mithilfe ehrenamtlicher Autoren werden Qualität und Umfang der Seite kontinuierlich weiterentwickelt.<br />
Hurraki ist ein Projekt von Hep Hep Hurra. Hurraki ist ein nicht kommerzielles Wiki in leichter Sprache und ist auf ehrenamtliche Beiträge angewiesen.</p>
<p>Pressemeldung: HepHepHurra GbR, Freiburg, 22.11.2011</p>
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			<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 14:41:02 +0100</pubDate>
			
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			<title>“EasyRoller”: Rollstuhl aus 100% Kunststoff</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/easyroller-rollstuhl-aus-100-kunststoff.html</link>
			<description>Der Salzburger Unternehmer Carl Gerald Selmer bringt einen revolutionären Rollstuhl auf den Markt,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Verdana;"><a href="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/11/201111-selmer-easyroller1.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1208];player=img;"><img class="alignright size-medium wp-image-1209" title="201111-selmer-easyroller1" src="http://www.inclusion.cc/wp-content/uploads/2011/11/201111-selmer-easyroller1-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Der Salzburger Unternehmer Carl Gerald Selmer bringt einen revolutionären Rollstuhl auf den Markt, der als weltweit erstes Modell zu 100 Prozent aus Kunststoff besteht. Der neue &#8220;EasyRoller&#8221; ist speziell für Menschen mit Gehbehinderung auf Flugreisen geeignet, er ist extrem leicht und kommt problemlos durch alle Sicherheitskontrollen, da er völlig frei von Metall ist. Dies erleichtert auch Unterwassertherapien in Reha-Kliniken oder Wellness-Einrichtungen.</span></span></p>
<p style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;"><strong>Weitere Informationen:</strong> <a title="easyroller.info" href="http://www.easyroller.info/" target="_blank"><span style="font-size: x-small;"><span>www.easyroller.info</span></span></a></p>
<div id="tweetbutton1208" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2011%2F11%2F18%2Feasyroller-rollstuhl-aus-100-kunststoff%2F&amp;via=inclusion_cc&amp;text=%26%238220%3BEasyRoller%26%238221%3B%3A%20Rollstuhl%20aus%20100%25%20Kunststoff&amp;related=inclusion_cc&amp;lang=de&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.inclusion.cc%2F2011%2F11%2F18%2Feasyroller-rollstuhl-aus-100-kunststoff%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.inclusion.cc/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 19:18:50 +0100</pubDate>
			
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			<title>Widerspruch zur UN-Konvention: Viele kleine sozialpädagogische Zentren</title>
			<link>http://www.gleichstellungsbeirat.net/aktuelles/nachricht-anzeigen/article/widerspruch-zur-un-konvention-viele-kleine-sozialpaedagogische-zentren.html</link>
			<description>Im Zusammenhang mit dem geplanten Umbau des Sozialpädagogischen Zentrums in Klagenfurt steigen die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit dem geplanten Umbau des Sozialpädagogischen Zentrums in Klagenfurt steigen die Wogen hoch. Insbesondere Eltern, deren Kinder dort betreut und ausgebildet werden, befürchten Verschlechterungen, was unter den gegebenen unzureichenden Rahmenbedingungen im Bereich der Integration auch nachvollziehbar ist. Stein des Anstoßes sind Aussagen der zuständigen Referenten für Bildung und Soziales, LR Scheuch und LR Ragger, unter anderem in einer <a title="OTS-Aussendung, 27.10.2011" href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111027_OTS0242/lr-ragger-statt-einem-grossen-viele-kleine-sozialpaedagogische-zentren" target="_blank">OTS-Aussendung am 27.10.2011</a> in welcher diese für eine Dezentralisierung und für die Schaffung von &#8220;vielen kleinen sozialpädagogischen Zentren&#8221; plädieren.  Scheuch und Ragger betonen, man könne kein Konzept fortführen, das behinderte Menschen durch Zusammenfassung in großen Zentren separiere und somit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen widerspräche. Vielmehr bestünde der Auftrag, eine möglichst wohnortnahe Ausbildung und Versorgung sicherzustellen, die möglichst ohne Ausgrenzung von anderen im allgemeinen Schulsystem stattfindet. Eine Aussage, die sicher von vielen betroffenen Menschen und deren Angehörigen mitgetragen würde, wären da nicht zwei &#8220;möglichst&#8221; eingeschoben. Weiter heißt es in der Aussendung, dass die Reintegration der Kinder in die Heimatbezirke im Vordergrund stünde, und dass es statt einem großen sozialpädagogischen Zentrum in Klagenfurt mehrere Inklusionszentren an Schul- und Hortstandorten in allen Bezirken geben werde. Das heißt also, statt einem großen Separationszentrum, mehrere kleinere Separationszentren in den Bezirken.</p>
<p>Kann man bei diesen Plänen von Inklusion und Umsetzung der UN-Konvention sprechen? Artikel 24 der UN-Konvention besagt nämlich, dass die Vertragsstaaten das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung anerkennen und um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen, ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen gewährleisten. Menschen mit Behinderungen dürfen nicht aufgrund ihrer Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem, vom unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht oder vom Besuch weiterführender Schulen ausgeschlossen werden. Die Vertragsstaaten stellen auch sicher, dass behinderte Menschen gleichberechtigt mit anderen in der Gemeinschaft, in der sie leben, Zugang zu einem integrativen Unterricht haben.  &#8220;Inklusions&#8221;zentren in den Bezirken bedeuten jedoch nicht wirklich wohnortnahe Ausbildung, obwohl für eine Schülerin bzw. einen Schüler aus dem Mölltal Spittal näher liegt als Klagenfurt.</p>
<p>Die im Beitrag genannten Inklusionszentren sind mit den in der 15. SchOG-Novelle § 27a erwähnten Sonderpädagogischen Zentren zu vergleichen. &#8220;Sonderpädagogische Zentren sind Sonderschulen, die die Aufgabe haben, durch Bereitstellung und Koordination sonderpädagogischer Maßnahmen in anderen Schularten dazu beizutragen, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in bestmöglicher Weise auch in allgemeinen Schulen unterrichtet werden können.&#8221; Viele bestehende Sonderschulen wurden im vergangenen Jahrzehnt zu Sonderpädagogischen Zentren. Es liegt der Verdacht nahe, diese Sonderpädagogischen Zentren nun weiter auszubauen und zu Inklusionszentren zu &#8220;erheben&#8221; und mit diesem Etikettenschwindel die Intentionen der UN-Konvention zu konterkarieren.</p>
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			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:29:22 +0100</pubDate>
			
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